Ich bin da für dich!

Ich bin da für dich

Geht es euch auch so, dass dieser Satz euch total unter die Haut geht?

Spürt ihr auch die starke Schwingung die hinter diesem Satz steht?

Vertrauen, Gelassenheit, bedingungslose Liebe, Stärke…

Die letzten Tage waren sehr intensiv für mich. In vielerlei Hinsicht. Mein letzter Blogartikel hat hohe Wellen geworfen, lesen könnt ihr ihn hier.

Sehr viele berührende Worte haben mich erreicht, aber auch Kritik. Es gab Menschen die im Herzen nicht verstanden haben, was ich sagen wollte. Das ist auch ok.

Ich schreibe meine Blogartikel total aus meinem Herz heraus. Leidenschaftlich, freidenkend und ja spirituell. Ich glaube an die Kraft unserer Gedanken. Ich glaube, dass wir unser Leben selber und gemeinsam mit allen anderen gestalten. Dass wir Schöpfer unserer Realität sind.

Die wichtigste Botschaft von mir an euch ist. Vertraut euch und findet euren ganz individuellen Weg mit euren Kindern. Holt euch eure Kraft und Macht zurück. Die Kraft und die Macht eurer Liebe, eures Herzen. Euer tiefes Wissen, das immer in euch steckt und euch euren Weg zeigt.

Ja, ich kann mir vorstellen, dass meine Beiträge aufrüttelnd wirken können, das ist ok und das wünsche ich mir auch. Denn erst wenn wir aufgerüttelt werden in unserem Leben, sind wir bereit über unseren Tellerrand zu schauen. Geht mir jeden Tag so.

child-476507__180Vor einigen Tagen hatte ich mit einer Mutter genau dieses Thema. Über eine Stunde sprachen wir über dieses „Vertrauen“ Das Vertrauen in uns selber, in unsere Familie und unsere Kinder.

Dieses Vertrauen, welches  jede Minute, jede Stunde, jeden Tag ein wenig mehr wachsen darf.

Ich erzählte ihr von meinem eigenen Weg ins Vertrauen. Dass dieser Weg sehr oft mit Steinen bestückt war, aber jede Lebenssituation mir geholfen hat, ein Stück tiefer in dieses „Vertrauen“ hineinzuwachsen.

Ganz besonders erlebte ich das ins „Vertrauen“ kommen mit meiner jüngsten Tochter.

Beginnend mit ihrer Geburt und Babyzeit durfte ich lernen, was es heisst, meinem Kind zu vertrauen.

Ja und ein grosses Stück weiter zu spüren und anzuerkennen, dass auch Babys und Kinder ihr Leben selber gestalten. Dass auch sie mit ihren Gedanken, ihr Leben erschaffen, bevor sie überhaupt zu sprechen beginnen.

Diese Erkenntnis war für mich sehr tiefgreifend und ist es auch heute noch. (Auch wenn ich ganz klar zugeben muss, dass angesichts der Vielfalt der Lebensweisen und Lebensgeschichten von Menschen auf dieser Welt, diese Tatsache nicht immer einfach zu verstehen ist, besonders wenn es um Baby`s und Kindern geht)

Die ersten zarten Hinweise, die ich selber erlebt habe, erlebte ich in der Schwangerschaft mit meiner jüngsten Tochter. Ich kam mit dem Thema „Windelfrei“ in Kontakt. Zuerst war ich natürlich nicht grad begeistert, brauche ich selber doch immer eine gewisse Zeit, um neue Ideen und Veränderungen in meinem Leben zu zu lassen. Der innerliche Drang mich mit diesem Thema zu beschäftigen wurde aber immer stärker. So stark schliesslich, dass ich es wagte, es zu versuchen.

Heute weiss ich ganz klar, dass meine Tochter schon in meinem Bauch, anfing „ihr Leben“ zu erschaffen in dem sie mir geholfen hat, mich für diese neue Lebensweise zu öffnen. (Das eigenen Leben erschaffen, fängt natürlich schon viel früher an, oder richtigerweise, das hört nie auf. Egal ob wir uns gerade in einem physischen Körper aufhalten oder nicht)

Meine Tochter kam dann im Winter bei uns zu Hause auf die Welt. Die Geburt war die schönste aber auch kraftvollste von allen, insgesamt 3 Geburten. Ich war auf meinen eigenen Wunsch praktisch die ganze Zeit alleine. Hatte so die unglaubliche Ruhe, um mich immer wieder mit meiner Tochter zu verbinden. Sie zu spüren und den Fluss des Lebens zu zu lassen. Erst am Schluss kam dann auf meinen Wunsch, meine Hebamme hinzu.

Die nächste, wirklich die für mich am tiefgreifenste Erfahrung durfte ich schon vier Stunden nach der Geburt machen. Meine neugeborene Tochter war sehr unruhig. Damit meine älteren 2 Kinder schlafen konnten, zog ich mich in ein anderes Zimmer zurück. Mein kleines Mädchen beruhigte sich fast nicht. Stillen, Körperkontakt, tanzen.. nichts half wirklich sie in den Schlaf zu begleiten. Fast schon ein wenig verzweifelt, da ich mich doch langsam auch nach Schlaf sehnte, kam mir dann die Idee, dass ich versuchen wollte, sie abzuhalten. Ich bot ihr also das Asia-Töpfchen an (spezieller Topf für Neugeborene um darin Urin abzulassen)

Und richtig. Sie machte ihren ersten „Bisi“ ins Töpfchen! Ich war total erschaut aber auch unglaublich berührt.

Meine kleine Tochter spürt ganz genau was sie brauchte. Sie war kein kleines und hilfloses Wesen, sondern ja, ebenso die Schöpferin ihres Lebens so wie ich auch, auch wenn sie in vielen Bereichen meine Hilfe braucht.

Dieses Erlebnis veränderte alles für mich. Ich sah meine Tochter und allgemein Baby und Kinder mit ganz anderen Augen. Ich erkannte, welches tiefes inneres Wissen sie auf die Erde mitbringen.

father-551921_960_720

Unsere Aufgabe liegt darin, dieses Wissen welches sie mitbringen anzuerkennen und ihnen zu helfen, dieses Wissen auch leben zu können. Ihnen die Freiheit zu schenken, sich selber als Schöpfer zu erfahren. Und daraus auch das gemeinsame Erschaffen zu zu lassen. Den Co-creative Tanz (gemeinsamen Erschaffen)

Die Klarheit meiner Tochter und vor allem das grosse Vertrauen, welches sie in sich hatte, prägt unsere gemeinsame Zeit so stark.

Noch bevor sich sich auf den Bauch drehen konnte aus der Rückenlage, wollte sie stehen und laufen, sobald ihre Füsse den Boden berührten. Sie wollte die Treppe hinauf krabbeln, obwohl sie noch keine 5 Monate alt war. Sie hatte (und hat es immer noch) solch ein Selbstbewusstsein.

Sie teilt mir ganz klar mit was sie braucht und was sie will.

Durch das, dass ich sie von Anfang an, als Schöpferin ihres eigenen Lebens anerkannt habe, entstand eine solche tiefe Bindung zu ihr so dass ich ihr wirklich vertrauen kann. Ich kann sie so annehmen wie sie ist.

Bedingungslose Liebe… ja, die Liebe zu ihr ist dem sehr nah.

Ich bin da für sie. Dass spürt sie. Ich biete ihr meine Hand an, überlasse aber ihr selber die Entscheidung ob sie meine Hand braucht und nehmen will.

Es ist wirklich eine Reise mit unseren Kindern. Eine Reise schlussendlich zu uns selber. Zu unserer Kraft. Das geht nicht von heute auf morgen. Aber immer ein Schritt nach dem anderen.

Was wäre, wenn wir unsere Kinder wirklich als Schöpfer ihres eigenen Lebens ansehen könnten? Gleichwürdig mit uns. Respekt haben, vor ihrem tiefen inneren Wissen…

Was würde sich verändern? In uns selber, in unseren Kinder und dann auch auf dieser Welt?

Mein Herz kennt die Antwort schon längstens…

Alles Liebe

Denise

2 thoughts on “Ich bin da für dich

  1. Wunderschöner Text, sehr liebevoll und einfühlsam. Das ist das was unsere Kinder brauchen – verstanden zu werden.

  2. Wunderschöner Text, sehr liebevoll und einfühlsam. Das ist das was unsere Kinder brauchen – verstanden zu werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.