Kinder bedingungslos zu lieben heisst...

Du musst mich nicht vor der Welt beschützen, denn ich habe gewählt hierher zu kommen.

Ein Satz der, so muss ich ganz ehrlich zugeben, mich lange Zeit sehr aufgerüttelt und beschäftig hat und ich seine Tragweite erst langsam in meinem Herz anfange zu verstehen.

Ich habe früher immer geglaubt, meine Kinder vor allem beschützen zu müssen. Ich war immer in Alarmbereitschaft… bereit in jeder Sekunden wie eine Löwenmutter vor ihr Kinder zu stürzen um jede in meinen Augen negative Situation vor meinen Kinder fern zu halten.

Als ich vor vielen Jahren während meiner Reise zu mir selber mit der bewussten Realitätsgestaltung in Kontakt bekommen bin, kam mit dem bewusst werden um die eigenen Schöpferkraft auch sehr schnell der Gedanke auf, dass ja auch unsere Kinder ihr Leben selber gestalten.

Zugegeben, dieser Gedanke hat mich in den ersten Monaten sehr stark in Atem gehalten. Verstand ich doch so vieles nicht was damit zusammenhing. Die Tragweite dieses Gedanken mit allen Folgen konnte ich nicht abschätzen.

Dieses Wissen musste reifen. Mit jeder gemachten Erfahrung wieder ein wenig mehr…

Dieses Wissen wächst auch heute noch. Stunde im Stunde.

Ich bin so riesig dankbar, dass ich mich entschlossen habe, mich auf diese Entdeckungsreise zu machen auch wenn ich weiss, dass diese Gedanken, die ich euch in meinen Blogartikel näher bringen will, für sehr viele Menschen noch sehr fremd vorkommen.

Ich verstehe das doch so gut. Wissen braucht Zeit.

Da funktioniert es nicht, dass man Wissen von jemandem anderen einfach übernimmt.

Wissen entsteht erst durch selber gemachte Erfahrungen. Erst durch selber erfahren, selber fühlen selber Lösungen suchen und dann diese zu zu lassen, können wir das Wissen integrieren.

Und dieses Wissen darf so individuell sein. Jeder Mensch, darf und soll sein eigenes Wissen, seinen eigenen Glauben haben.

Damit ich selber, auf meiner ganz eigenen Lebensreise dieses Wissen immer besser verstehen kann, habe ich drei wundervolle Lehrmeister zu Hause. Meine Kinder.

Ueber das Geschenk unserer Kinder an uns, habe ich in meinem Blogartikel: „Nimmst du das Geschenk deine Kinder an dich an?“ geschrieben. Lesen könnt ihr meinen Blogartikel wenn ihr auf das folgende Bild klickt.

Nimmst du das Geschenk deiner Kinder an dich an?

Jedes meiner Kinder, auf seine ganz individuelle Art und Weise, hilft mir ein Puzzlestück um das andere zu finden, zu erfahren, dann zu Integrieren und ja sehr oft auch in dem ich stark an meine persönlichen Grenzen stosse.

Wie oft habe ich geweint, war verzweifelt fühlte mich hilflos… Ja oft war ich auch wütend über dieses „neue“ Wissen um die bewusste Realitätsgestaltung und die Erkenntnis darüber, dass meine Kinder „ihr“ Leben selber erschaffen, genau so wie ich auch. 

Oft stosse ich auch heute noch an meine Grenzen… und doch es wird immer ein wenig leichter. Leichter auch, weil ich nicht mehr von mir selber verlange ALLES grad SOFORT zu verstehen. Ich hatte grad am Anfang nachdem ich mit dieser Thematik in Berührung kam, diesen ganz starken Drang, sofort auf alle Fragen eine Antwort haben wollen und das Wissen auf das ich gestossen bin RICHTIG umsetzen zu wollen. Ich bin sehr oft mit meiner Ungeduld dann auf meine Nase gefallen…

Kinder bedinungslos zu lieben....

Eines vom wichtigsten für mich an diesem ganzen Thema ist die Erkenntnis, dass unsere Kinder die Kraft und Macht in sich tragen jede Situation in der sie stecken, den Schlüssel zur Lösung und die Kraft die Situation zu meistern schon in sich tragen.

Genau so, wie wir ja auch.

Schon ganz kleine Babys haben diese Kraft in sich. Sie teilen sich uns ganz klar mit, Sie wissen schon ganz klar was sie brauchen. 

Ich erinnere mich gut an eine Situation in der meine nun 2 Jährige Tochter und ich mich befand als sie gerade mal 6 Monate alt war.

In dieser Situation, erkannte ich zum erstmal so deutlich, dass meine kleine Tochter alle Kraft in sich trägt um eine Situation zu meistern. Ich durfte dabei lernen, ihr und mir selber zu vertrauen und auch ein grossen Stück loszulassen besonders den Glaube ihr zu stark helfen zu müssen damit sie ihre Lebenssituation meistern kann.  

Es war Sommer. Ganz unerwartet bekam ich hohes Fieber. Ich war froh, als mein Mann von der Arbeit nach Hause kam und sich dann unseren Kindern annahm und ich mich ins Bett legen konnte.

Da ich meine Tochter zu diesem Zeitpunkt noch voll stillte, brachte er sie mir dann zum Einschlafstillen. Meine kleine Tochter fand die Ruhe nicht. Sie weinte immer wieder. Sie merkte, dass es mir nicht gut ging, lies sich aber von meinem Mann nicht in den Schlaf begleiten. 

Damit mein Mann unsere älteren 2 Kinder in den Schlaf begleiten konnte, verlies ich mit meiner weinenden Tochter unser Familienschlafzimmer.

Im Wohnzimmer versuchte ich sie dann zu beruhigen. Nichts half… sie weinte und weinte… Je länger sie weinte, desto hilfloser fühlte ich mich, liesen doch meine eigenen körperlichen Kräfte durch das hohe Fieber immer mehr nach.

Ich fragte mich die ganze Zeit, was ICH denn nur tun kann damit es ihr wieder besser gehen könnte. Alles was ich tat, half nichts. Sie weinte immer mehr und schlussendlich versuchte sich meine kleine Tochter aus meinen Armen zu befreien.

Daraufhin legte ich sie nun auf das Wohnzimmerpolstermöbel und setzte mich selber auf den Boden, damit ich auf direkter Augenhöhe zu ihr war, direkt nehmen ihr.

Meine Tochter weinte weiter aber sie lies nicht zu, dass ich sie wieder auf den Arm nahm.

Es schien mir fast so, dass sie eine leichte Distanz zu mir brauchte um so wieder ihr inneres Gleichgewischt zu finden. Ich spürte aber ganz klar, dass sie immer wieder ganz sanft, ihre Hand verschob um zu spüren, dass ich noch da war, auch wenn sie nicht in meinen Armen gehalten werden wollte.

In diesem Moment entschied ich mich, meine drei Schlüssel anzuwenden. Meine persönliche Geschichte „hinter“ diesen drei Schlüssel könnt ihr lesen, wenn ihr auf das Bild klickt.

Schlüssel 1

Es wurde mir in diesem Moment ganz klar bewusst, dass ich durch mein ständiges bestreben, ihr helfen zu wollen, sie aus ihrer eigenen Schöpferkraft gerissen habe.

Ich traute ihr nicht zu, dass sie alle Werkzeuge ins sich trug, dieses Situation in meinem Beisein selber zu lösen. Selber wieder ins Gleichgewicht zu kommen und ihre eigene Anbindung an die Quelle wieder zu spüren um so den Fluss des Wohlbefindens wieder zu lassen zu können.

Hier spreche ich ganz klar die Ebene der Gedanken und Schwingungen an. Also alle körperlichen Bedürfnisse wurden und werden IMMER von mir als Mami erfüllt. Stillen, tragen, nähe etc.

Als mir klar wurde dass ich sie am besten begleiten konnte, in dem ich mich ins Vertrauen fallen lasse und ganz bewusst ihre eigenen Schöpferkraft anerkenne, wurde ich selber sehr ruhig. Ich spürte in diesem Moment, dass ich auf ein weiteres Puzzleteil gestossen bin.

Mit dieser Erkenntnis, mit diesem tiefen Frieden den ich nun spürte, konnte ich beobachten, dass meine Tochter sich ganz langsam entspannte. Ihr weinen wurde weniger… Nach einer Weile merkte ich, dass sie wieder bereit war, dass ich sie auf die Arme nehmen konnte. Ich nahm sie zu mir, direkt Haut auf Haut um ihr soviel direkten Körperkontakt zu ermöglichen wie es nur ging und stillte sie in den Schlaf.

Tara-Sue

Erschöpft von meinem hohen Fieber aber trotzdem von allem bereichert und unglaublich dankbar durch die so eben gemachte Erfahrung schlief ich in dieser Nacht sehr tief.

Am nächsten morgen war mein Fieber weg.

Kinder bedingungslos zu lieben heisst, die unendliche Kraft und Schöpfermacht in ihnen an zu erkennen.

Was wäre alles möglich, wenn wir den Mut hätten den Kindern und ihrer eigenen Schöpferkraft mehr zu vertrauen?

Wie würde sich das Familienleben verändern wenn wir immer mehr in die Gewissheit hineinwachsen würden, dass Kinder eine starke innere Verbindung haben zu ihrem ganz eigenen Wohlbefinden und zu ihrem ganz eigenen individuellen Weg.

Was wäre, wenn wir akzeptieren könnten, dass wir als Familie zusammengekommen sind um gemeinsam unsere Leben zu gestalten und vor allem dass das auf einer bestimmten Ebene eine ganz bewusste Entscheidung war.

Kein Zufall, kein Schicksal sondern die bewusste Entscheidung vieler Menschen…

Was wäre, wenn wir endlich erkennen würden, dass wir soviel mehr sind, als das was wir sehen?

Was wäre, wenn wir endlich erkennen würden, dass auch unsere Kinder viel mehr sind als das was wir in ihnen sehen?

Deine Kinder sind soviel mehr

Alles Liebe

Denise

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