Wie zart es sich anfühlt. Behutsam halte ich es in meiner Hand. Streiche vorsichtig mit einem Finger darüber. Bemerke, wie weich aber gleichzeitig wie unglaublich stabil sich das ganze anfühlt.

Ich versinke voller Erstaunen in diese Schönheit. Dieses Wunder, diese Magie. Diese Perfektion des Lebens. Als Geschenk an mich. Genau in diesem Moment!

Meine Kinder 10, 7, 3 (das jüngste Familienmitglied noch in meinem Bauch) und ich haben am Bach, ganz in der Nähe unseres Hauses, welches uns momentan als Lebensort dienst, am Boden liegendes und leeres dient Vogelnest gefunden.

 

Ich staune immer noch…..

Was für ein wundervoller Raum die Natur mit solch einem Nest geschaffen hat. Ein Nest in dem neues entsteht. Ein Nest um in Ruhe und Vertrauen sich der Rhythmus des Lebens leicht und mühelos vollziehen kann.

Vielleicht mag sich der einte oder andere Leser wundern, warum ich heute so ein spezieller Titel für meinen neusten Blogartikel gewählt habe.

Unser Job? Schwanger – SEIN?

 

Ja genau!

 

Wie oft gebrauchen wir die Redewendung … „Ich gehe mal mit einem Projekt Schwanger.“

Schwanger-SEIN bedeutet. Etwas ganz neuem „Raum zu geben“. Eine Zeit zum reifen, zum brüten, zum wachsen.

Genau wie die Vögel, in dem sie für diesen Prozess ein Nest bauen.

Auch wir Menschen erleben das ja sehr eindrücklich, in dem ein neues Menschenkind während 40 Wochen gut geschützt und wohl behütet in der Gebärmutter wachsen kann.

Aber eigentlich. Ganz genau genommen, wenn wir den Gedanken weiterverfolgen, gilt das für ALLE von uns. Ob Frauen, Männer oder Kinder.

Den Weg (er)fühlen?

Ja

Wir sind aufgefordert unseren Weg weniger zu planen, sondern unseren Weg zu erfühlen. Das geht am besten dann, wenn wir uns diese Zeit der Einkehr geben. Der Ruhe. Wir uns ein Nest bauen um eben „Schwanger-SEIN“ zu können.

Ich habe gestern auf Facebook eine Interessante Frage gestellt…

Was würdet ihr am liebsten in eurem Leben umsetzen, welches wenn ihr daran denkt, euch ein freudiges kribbeln schenkt?

Ich denke, viele Menschen müssen nicht lange überlegen, sie wissen es bereits!

Der Ruf des Herzens ist stark. Diesen Ruf kann man nicht einfach überhören.

Was bringt es uns wenn wir die Botschaft des Herzens hören, spüren? Den riesigen Drang vernehmen, unseren Horizont zu erweitern uns auszudehnen?

Ja das mag sich oft jemand fragen….

Denn oft kommt ja im gleichen Moment, wenn wir die Botschaft vernehmen auch das andere Ende des Stockes zum greifen, oftmals eine grosse Angst, ein tiefer Schmerz kommt zum Vorschein. Viele lassen sich abschrecken von dieser Angst, diesem Schmerz und ignorieren den Ruf des Herzen! (ich habe ja sehr persönlich und ungeschminkt erst gerade über meine persönliche Heldenreise geschrieben – Hier und Hier / über die zwei magischen Enden des Stockes könnt ihr Hier lesen)

Wenn wir aber die Chance packen, uns nun diesen Stock vor Augen halten, uns bewusst machen, dass wir IMMER die Wahl haben, da beide Enden des Stockes Schwingungsmässig für uns immer bereit stehen, dann fällt es uns mit einiger Übung immer leichter, uns auf das von uns wirklich gewünschte Ende zu fokussieren.

Wir werden dann gar nicht mehr so in diesen Strudel der Ereignisse/Gedanken hineingezogen, der je nach Stärke des Herzenswunsches anfängt zu trudeln.

Doch dann… wie weiter?

Wir spüren den Ruf des Herzens…..

Was ist der nächste Schritt? Brauchen wir einen Plan? Einen Masterplan? Einen Jahresplan? Mit Schritt um Schritt Anleitung so wie wir es aus der Kindheit kennen wenn wir einer Bastelanleitung folgten?

Aus meiner eigenen persönlichen Erfahrung. Nein.

Das einzige was wir brauchen ist, uns eben diesen „geschützten Raum“ des Schwanger-SEINS zu geben. Diese Zeit des Reifens..

Wir dürfen uns bewusst machen, dass wir nicht alleine sind. Dass jemand bei uns ist und uns IMMER und JEDERZEIT zur Verfügung steht.

Wenn wir davon ausgehen, dass wir grösser sind als das, was wir mit unseren physischen Augen wahrnehmen können, dann leuchtet ein, dass es noch etwas grösseres geben muss, was durch uns wirkt. Einige nennen es Seele, Gott, Quelle oder wie man es nennen will.

Ich persönlich nenne es gerne mein inneres Kind, mein inneres Wesen, meine Quelle, mein Ursprung. Mein inneres Kind, welches es liebt mit mir zu spielen. Den Co-Creativen Tanz des Lebens mit mir zu tanzen. Mein inneres Kind, welches den Ueberblick hat über ALLES was ich schonmal war, über ALLES was ich mal sein werde, sein könnte und über ALL meine Wünsche und auch über das was ich hier in dieser Zeit, in der ich mir ausgesucht haben zu leben, ich gerne Manifestieren will. Ja sogar nach welcher Ausdehnung ich zur Zeit gerade strebe.

 

Es gibt also eine Verbindung zu diesem „Grösserem“. Eine Verbindung, die uns IMMER zur Verfügung steht!

Um in bewusste Verbindung zu treten, mit diesem allumfassenden WISSEN, brauchen wir eben diesen „Raum“ dieses „Schwanger-SEIN“

Dieser Raum ermöglicht es uns, genau hinein zu fühlen. In Kontakt zu kommen mit unseren Gefühlen. Denn unsere Gefühle sind unser wichtigster Sensor! Unser GPS.

In dieser Ruhe, in diesem Raum, werden Inspirationen und Ideen zu uns kommen.

Dann ist es an uns. Diesen Ideen, diesen Geistesblitzen zu folgen und ins TUN zu kommen.

Raum

Ruhe

Klarheit

Inspiration

 Handeln

Auf meinem Weg, meinem ganz persönlichen Weg, zum immer grösser werdenden Erkennen ist mir eines sehr stark bewusst geworden. Wir dürfen diesen Raum zulassen, diesen Raum um „Schwanger zu SEIN“. Denn in Wahrheit ist dieser Raum immer da, wir müssen nicht erst da hinein kommen. Aber DAMIT wir den Raum zulassen können, brauchen wir VERTRAUEN. Bei mir bedeutet das, dass ich mich, gleitet durch meine persönlichen Erfahrungen, mich intensiv mit der Kraft meiner Gedanken und der Bewussten Realitätsgestaltung auseinandergesetzt habe und es natürlich immer noch mache. Das schenkte mir einen sicheren Boden unter meinen Füssen. Das Vertrauen in mich und meine Schöpferkraft, das Vertrauen in mein inneres Kind, welches mit mir den Co-Creativen Tanz des Lebens tanzen will, konnte wachsen.

Ich folge nun meiner inneren Stimme, meinem inneren Kind, meiner Inspiration und ich werde nun ab dem 10. Mai 2017, jeden Tag ein Blogartikel dazu veröffentlichen. Die Texte habe ich vor längerer zeit geschrieben, aber sie haben für mich noch volle Gültigkeit, daher werde ich nur ganz wenig an den Texten ändern und sie euch dann zum lesen schenken.

Gleichzeitig öffne ich einen Raum, so dass ihr aktiv mit mir in Kontakt treten könnt, so dass ein sichtbarer Co-Creativer Austausch stattfinden kann. Ihr könnt direkt unterhalb der jeweiligen Blogbeiträge eure Gedanken dazu schreiben, so dass auch andere Menschen durch das mitlesen an diesem Co-Creativen Prozess teilhaben können. Ihr erreicht mich aber auch unter meiner Mail-Adresse energie@mariposa.family 

Bitte postet eure Gedanken, Fragen oder persönlichen Erfahrungen wirklich DIRKET unter die jeweiligen Blogbeiträge, denn so sind sie wirklich zur Verfügung für alle die an diesem Co-Creativen Tanz teilnehmen wollen und verschwinden nicht einfach in der grosses Welt von Facebook (Ausser natürlich, ihr schreibt mir auf die angegebene Mail-Adresse persönlich. Diese Mails werden natürlich nicht veröffentlicht!)

Ich bin schon sehr gespannt auf die kommenden Tage. Freue ich auf den Co-Creativen Tanz mit euch und bin neugierig auf die spürbaren nächsten Schritte die sich zeigen werden in meinem und eurem Leben.

Euch alles Liebe

Denise

2 thoughts on “Unser Job? Schwanger – SEIN ?

  1. Ich tanze mit dir auf der Welle des Leben für eine neue Form von miteinander auf Erde: freie Bildung , Ayurveda , kochen , malen ! Was ist eure Essenz für diese Zeit auf dem Boden ?

    1. Liebe Anne Sophie,

      ich freue mich riesig mit dir zu tanzen. Meine Essenz ist ganz klar das Schreiben und das konsequente „hören“ und „fühlen“ was mir meine Seele sagen will. Den Ruf des Herzens folgen und mich immer und immer tiefer mit der Kraft der Quelle zu verbinden. Schritt um Schritt im äusseren einen Lebensort zu finden, wo wir als Familie frei leben können in Verbindung mit der Natur, den Jahreszeiten und soviel Zeit wie möglich, damit wir neben der Begleitung unserer Kinder, unsere eigenen Herzenstätigkeiten ausleben können.

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