Vertrauen bedeutet, zum Fluss des Lebens JA zu sagen

Ich mag die Analogie vom Fluss des Lebens von Abraham-Hicks sehr.

Wir befinden uns während unseres Lebens auf diesem Fluss.

Wir haben in jedem Augenblick die Wahl und die volle Entscheidungsfreiheit, ob wir uns diesem Fluss anvertrauen, also mit unserem Kanu flussabwärts fahren, von der Strömung getragen… oder ob wir unser Kanu wenden und versuchen den Fluss bergauf zu paddeln…

Wenn ich das so schreibe, dann tönt das so simpel und einfach, nicht wahr?

Wenn wir uns das so vorstellen, dann würde KEIN Mensch freiwillig auf einem stark strömenden Fluss sein Kanu wenden und versuchen gegen die Strömung an zu paddeln.

Wir würden uns ganz einfach in unser Kanu setzen und mit dem Strom des Flusses mit paddeln.

Wenn wir nun aber ganz ehrlich sind mit uns selber, merken wir, dass wir in Wahrheit eben genau das machen. Wir paddeln Flussaufwärts. Mit aller Kraft und reden uns immer wieder ein, dass wenn wir nur fester und stärker paddeln, noch mehr kämpfen, dass wir dann am Ziel ankommen, jenes wir uns so sehr ersehnen.

Dieses kämpfen, dieses paddeln gegen den natürlichen Storm erschöpft uns auf die Dauer so stark und weil wir noch zu wenig mit den Gesetzen des Lebens vertraut sind oder ihnen vertrauen, beklagen wir uns dann, dass das Leben ungerecht ist und schwer!

In Wahrheit fliesst dieser Fluss des Lebens für alle Lebewesen in die genau gleiche Richtung!

Warum paddeln wir denn gegen den Strom? Warum lassen wir diesen Strom des Wohlbefindens nicht einfach zu?

Ich glaube es liegt daran, dass so viele Menschen im Glauben aufgewachsen sind, dass wir uns anstrengen müssen im Leben.

Glaubenssätze wie: „Ohne Fleiss, kein Preis“ , „Geld fällt einem nicht in den Schoss“ sorgen dafür, dass wir ständig am kämpfen sind. Wir kämpfen mit uns selber, mit unseren Kindern, mit unseren Lebensgefährten, auf der Arbeit. Wir kämpfen gegen Krankheit, Krieg, Armut.

Wenn wir kämpfen, dann paddeln wir gegen den Strom. Im Kampf sind wir nicht fähig, überhaupt eine Lösung zu finden, oder sie überhaupt nur zu sehen.

Hier heisst es aufgeben. Aufgeben zu kämpfen.

Das heisst nicht einfach alles gut zu heissen, was in unserem Leben geschieht.

Sondern aufhören zu kämpfen heisst nur, die Paddel ins Kanu zu holen.

Uns bewusst zu entscheiden, welcher Kraft wir unsere volle Aufmerksamkeit geben wollen.

Wenn wir die Paddel einholen, wendet das Kanu dann von selbst und fliesst wieder flussabwärts.

Aufhören zu kämpfen, heisst ruhiger zu werden. Wieder anfangen zu vertrauen. Dem Fluss des Lebens zu vertrauen.

Wenn wir ins Vertrauen kommen, dass wir immer am richtigen Punkt stehen in unserem Leben, dann können wir loslassen, können das Leben zu lassen so wie es sich zeigt. Dann können wir uns diesem Fluss hingeben, fahren flussabwärts.

Wir kommen dann wieder in unsere Kraft!

Und genau da liegt der grösste Schatz verborgen für uns.

Wenn wir in unser Kraft kommen, uns der Strömung des Flusses übergeben, dann ist das das Beste und Wertvollste was wir machen.

Denn erst dann, sind wir in der Lage für uns selber und für alle Lebewesen um uns herum von Wert zu sein.

Erst wenn wir unsere Schöpferkraft anerkennen, die immer wirkt und lernen mit dem Kanu flussabwärts zu schwimmen, dann können wir andere Menschen ebenfalls dazu inspirieren, ihr Paddel ins Kanu zu ziehen und aufhören gegen den Fluss des Lebens anzukämpfen.

Wir sind dann, wenn wir uns dem Leben anvertrauen, in der Lage wirklich etwas zu verändern. In uns selber und bei allen die wir mit unserem Licht berühren.

Wir lassen dann unser Licht scheinen. Wir leben unsere Schöpferkraft und erfüllen unser Vorhaben, welches wir gehabt hatten, bevor wir hier her kamen.

Lass das Paddel los und sage JA zum Fluss des Lebens!

Sage JA zu allem was ist, zu allem was du spürst.

Alles hat seine Berechtigung.

Es ist da, damit du eine Wahl und die Möglichkeit hast dich zu entscheiden, was du haben möchtest, was du leben willst!

Alles Liebe

Denise

2 thoughts on “Vertrauen bedeutet, zum Fluss des Lebens JA zu sagen

  1. Wundervoll auf den Punkt gebracht!
    Seit ich festgestellt habe, dass enorm viele Planungen sowieso nicht funktionierten und ebenso realisiert habe, dass mein Wille, die Kontrolle zu haben, totaler Bullshit ist und einfach nicht funktioniert, habe ich in vielen Bereichen schon loslassen können. Mein Motto lautet: Go with the flow… 🙂

    1. Ich danke dir Sabine für deine Zeilen. Ja, zuviel Planung im Kopf holt uns aus unserem Kraftzentrum, eigentlich ja auch aus der bewussten Realitätsgestaltung heraus. Wir haben sehr vieles selber in den Händen, aber die Umsatzung, das ineinandergreifen von so vielen Teilen, das zusammenfügen, das macht das Universum für uns. Wir dürfen dann einfach Aktiv werden, sobald wir uns Inspiriert fühlen.

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